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raphael-wiesbaden

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1

26.11.2018, 21:23

Keine RTW mehr für Krankentransporte

Der ÄLRD für den LandkreisMainz-Bingen (RLP) will den Missbrauch von RTW für den Krankentransport stoppen.

https://www.wormser-zeitung.de/amp/lokal…k7WQ3k2gI96-qhQ
raphael-wiesbaden

Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Selig sind die geistig Armen - nur: kann der Himmel die ganzen Seligen auch wirklich aufnehmen ?

Sweetwater

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27.11.2018, 01:49

Ich habe den Artikel so verstanden, dass er den Missbrauch von RTW und auch KTW für Transporte stoppen möchte, bei denen weder medizinisches Personal noch die Gerätschaften notwendig sind. Finde ich super.

schno

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3

27.11.2018, 11:01

Mir fehlt da gerade etwas….


Ein Arzt der den Patienten kennt und seit Jahren behandelt hat den Transport mit Krankenwagen verordnet.
Die Krankenkasse die den Patienten kennt hat den Transport mit einem Krankenwagen genehmigt, obwohl sie sparen wollen.

und dann entscheidet der LNA am Telefon das keine Krankenwagen erforderlich ist….

oder geht es um ganz andere Fahrten…

ich habe kein Geld für den Buss, da fahre ich doch lieber um
sonst mit dem RTW ins Krankenhaus

Hanswurst

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4

27.11.2018, 11:06

Ein Arzt der den Patienten kennt und seit Jahren behandelt hat den Transport mit Krankenwagen verordnet.



Naja, dieser Illusion sollte wir uns im genannten Kontext nicht hingeben.

Thimi

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27.11.2018, 11:25

Vor knapp 10 Jahren war ich in dem benannten Bereich tätig - und muss sagen, dass diese Entscheidung um viele Jahre zu spät kommt. Es wurden viele Fahrten durchgeführt, die man selbst als Mitarbeiter hinterfragt hat, z.B. Assistent mittels Tragestuhl für einen gehbehinderten Menschen um die Wohnung im höheren Stockwerk eines Altbaus verlassen zu können (ohne med. Indikation oder Anschlussfahrt!). RTW's wurden regelmäßig für Krankentransporte eingesetzt, ebenso für Hausnotruf-Einsätze - letzteres war ja interessant für den KV, der den Hausnotruf betrieb. Die RTW's wurden ja vom Land finanziert, somit konnte man seine Bilanz auf (damals) einfache Art und Weise verbessern. Die Frustration war recht groß, speziell im Gebiet der Stadt Mainz - der Anteil an klassischen RTW-Fahrten lag bei unter 50%!

Ich begrüße den Schritt vom ÄLRD sehr, er entgegnet dem Problem nicht wie gewohnt mit einer Vorhalte-Erweiterung. In den lokalen Medien, speziell "Allgemeine Zeitung" macht er sich total unbeliebt, da nun gewisse Dinge auf den Prüfstand kommen. Unter anderem hat sich eine beidseits Beinamputierte (wohnt im höher gelegenen Stockwerk ohne Aufzug!) zu Wort gemeldet, die nun auch das Problem mit dem Treppenhaus hat und nicht weiß, wie sie zur Dialyse kommen soll. Auch andere Patienten, die bisher mit KTW/RTW gefahren wurden ohne dass es med. Equipments bedarf, haben sich bei der Zeitung gemeldet. Bin gespannt, wie lange es beibehalten wird bzw. es sich zukünftig gestaltet.

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M1k3 (27.11.2018)

raphael-wiesbaden

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27.11.2018, 19:39

1.
Welcher Arzt ruft denn selbst bei der LS an?

2.
Welcher Arzt -egal ob niedergelassen oder Klinik- kennt die relevanten Unterschiede zwischen Krankenfahrt, Krankentransport, RD-Einsatz, RD-Einsatz mit NA-Indikation?

3.
Welche med. Fachangestellten/Pflegekräfte kennen die o.a. Unterschiede?

5.
Welche der bd. unter 2. + 3. genannten Berufsgruppen berücksichtigen diese Unterschiede tatsächlich bei einer Anforderung?

6.
Welche der bd. Berufsgruppen kennt zwar den Unterschied und verzichtet bewusst darauf sich möglichst schnell des "Problems" zu erledigen (z.b. Wartezeiten auf das Fzg.)
raphael-wiesbaden

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Peinerland (28.11.2018)

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27.11.2018, 20:15

Es gab tatsächlich mal vereinzelt Informations-Flyer für Arzt-Praxen etc. mit Informationen zu Indikationen und zur Ausrüstung verschiedener Rettungsmittel.

San Holo

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8

28.11.2018, 09:03

1.
Welcher Arzt ruft denn selbst bei der LS an?

2.
Welcher Arzt -egal ob niedergelassen oder Klinik- kennt die relevanten Unterschiede zwischen Krankenfahrt, Krankentransport, RD-Einsatz, RD-Einsatz mit NA-Indikation?

3.
Welche med. Fachangestellten/Pflegekräfte kennen die o.a. Unterschiede?

5.
Welche der bd. unter 2. + 3. genannten Berufsgruppen berücksichtigen diese Unterschiede tatsächlich bei einer Anforderung?

6.
Welche der bd. Berufsgruppen kennt zwar den Unterschied und verzichtet bewusst darauf sich möglichst schnell des "Problems" zu erledigen (z.b. Wartezeiten auf das Fzg.)


Und die allerwichtigste Frage überhaupt:
Können die genannten Berufsgruppen ordentlich zählen? :blum1:

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28.11.2018, 11:39

Es gab tatsächlich mal vereinzelt Informations-Flyer für Arzt-Praxen etc. mit Informationen zu Indikationen und zur Ausrüstung verschiedener Rettungsmittel.


Auf denen sich vermutlich 99% mit dem Arsch drauf gesetzt haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, nur da wo es um Kohle geht: also da wo die Anfordernde Stelle z.B. sich mit Rahmenverträgen an einen KTP Dienst bindet, für Dauer- Fahrten- Dialyse oder Stat. Entlassungen etc., interessiert es wer da wen fährt.

raphael-wiesbaden

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28.11.2018, 11:59

San Holo:
:biggrin_1: :biggrin_1: :biggrin_1: + :prost:
raphael-wiesbaden

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