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Dorsk

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1

06.04.2018, 13:39

EveningStandard: "London's Air Ambulance called to more stabbings than crashes for first time, shocking new report reveals"

*klick*

Paßt zu folgender Meldung von Spiegel Online:

Kriminalität: Mordrate in London höher als in New York

bodo#3

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2

06.04.2018, 14:07

Zwar ein anderes Forum, aber ich würde meine Bitte nach einer kurzen Zusammenfassung dann gerne global verstanden wissen. :hi:

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Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Sebastian Kraatz (06.04.2018), DaniRA (06.04.2018)

Monkeyface

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3

06.04.2018, 17:00

Interessantes Thema, hat jemand dazu Zahlen aus Deutschland, z.B. aus dem Traumaregister? Eine Abnahme von schwerem stumpfen Trauma kann man dank besserer KFZ-Technik wohl auch für hier annehmen, weiß jemand wie sich die Zahl der penetrierenden Verletzungen entwickelt? Steigt die (wie es die Presse teils alarmistisch berichtet) hier ebenfalls an?

thh

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4

06.04.2018, 18:50

Zitat

weiß jemand wie sich die Zahl der penetrierenden Verletzungen entwickelt? Steigt die (wie es die Presse teils alarmistisch berichtet) hier ebenfalls an?


Nicht wirklich. Es gibt einen statistisch signifikanten Anstieg von Messerstechereien in Flüchtlingsunterkunften und mit entsprechendem Zusammenhang, die sich zumeist auch als versuchte Tötungsdelikte darstellen, aber das ist zum einen ganz erheblich situationsbedingt (viele - oft junge, männliche - Menschen aus verschieden Kulturkreisen - meist solchen, in denen das Konzept der persönlichen Ehre und der Gesichtswahrung noch hohe Bedeutung haben und das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit nicht dieselbe Beachtung genießen wie hier - auf engem Raum mit manchmal wenig Perspektiven) und zum anderen handelt es sich ausschließlich um Delikte unter Flüchtlingen untereinander.

Ich glaube auch eher nicht, dass das insgesamt statistisch signifikant ist.

olleHoop

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5

06.04.2018, 19:00

Ein Großteil der Taten in London betrifft ebenfalls das Drogenmilieu in den segregierten sozial schwachen Stadtteilen.

Monkeyface

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6

06.04.2018, 19:00

Nicht wirklich. Es gibt einen statistisch signifikanten Anstieg von Messerstechereien in Flüchtlingsunterkunften und mit entsprechendem Zusammenhang, die sich zumeist auch als versuchte Tötungsdelikte darstellen, aber das ist zum einen ganz erheblich situationsbedingt (viele - oft junge, männliche - Menschen aus verschieden Kulturkreisen - meist solchen, in denen das Konzept der persönlichen Ehre und der Gesichtswahrung noch hohe Bedeutung haben und das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit nicht dieselbe Beachtung genießen wie hier - auf engem Raum mit manchmal wenig Perspektiven) und zum anderen handelt es sich ausschließlich um Delikte unter Flüchtlingen untereinander.

Ich glaube auch eher nicht, dass das insgesamt statistisch signifikant ist.
Wer und warum der oder die Betroffene ist, ist ja für uns als Rettungsdienst oder Mediziner erst mal relativ egal. Falls sich aber ein Trend zu mehr penetrierenden Verletzungen zeigt, müssen wir eventuell unsere, doch eher auf stumpfes Trauma ausgerichteten, Arbeitsweisen anpassen.