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dens

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1

12.06.2018, 13:48

Union möchte Organspendeausweis durch zentrales Register ersetzen (SZ)

Sueddeutsche vom 12.Juni 2018: "Ein Herz für Organspenden"

Wenn es nach der Union geht, sollten künftig alle Ärzte - also auch die in kleinen Kreiskrankenhäusern - in ein solches Register schauen können. Bislang gibt es eine solche Liste potenzieller Organspender noch nicht. Im Transplantationsgesetz steht zwar, dass das Bundesgesundheitsministerium anordnen könnte, dass eine "Stelle" die Spendeentscheidung der Patienten speichert und sie "berechtigten Personen" zugänglich macht. Doch eine konkrete Verordnung fehlt dazu. Eine Sprecherin des Ministeriums sagte, man warte hier noch auf die lang angekündigte elektronische Gesundheitskarte. Auf ihr könnte auch ein digitaler Organspendeausweis Platz finden.


Also ich finde es gut, einerseits den leidigen Papperdeckel abzuschaffen aber andererseits auch alle Kassenpatienten aktiv zu befragen. Sozusagen eine Entscheidungslösung...

henni

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12.06.2018, 18:24

So gebe ich halt meine Entscheidungsgewalt ab. Wenn ich jetzt nicht mehr spenden will, zerreiße ich die Karte. Dann erstmal irgendwo anrufen, das Passwort neu setzen usw... so viel Aufwand.

MarkusB

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12.06.2018, 22:35

Ich finde, du siehst es falsch - wenn Du die Karte Zerreißt, ist im Fall der Fälle keine Info vorhanden, somit werden die Angehörigen befragt, die ohnehin schon in einer sehr, sehr schwierigen Situation sind.
Da ist es viel Besser, irgendwo klar festzulegen ob "ja" oder "nein" oder "ja, aber nur...." und da bringt halt eine leicht einsehbare Stelle (z.b. auf der Versichertenkarte ect.) am meisten und entlastet die Angehörigen

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Monschi (12.06.2018), thh (13.06.2018), maxx (15.06.2018)

Monschi

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4

12.06.2018, 23:40

... sollten künftig alle Ärzte - also auch die in kleinen Kreiskrankenhäusern - in ein solches Register schauen können...


DSGVO ick hör dir trapsen... :pfeif:

henni

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5

13.06.2018, 00:42

Ich finde, du siehst es falsch - wenn Du die Karte Zerreißt, ist im Fall der Fälle keine Info vorhanden, somit werden die Angehörigen befragt, die ohnehin schon in einer sehr, sehr schwierigen Situation sind.
Da ist es viel Besser, irgendwo klar festzulegen ob "ja" oder "nein" oder "ja, aber nur...." und da bringt halt eine leicht einsehbare Stelle (z.b. auf der Versichertenkarte ect.) am meisten und entlastet die Angehörigen


Ich meinte sowas wie "ich zerreiß die Karte und kann direkt was neues festlegen." Oder ich schreibe drüber. Aber im Register, das evtl nicht aktuell ist, Daten zu aktualisieren, stelle ich mir schwer vor.

Johannes D.

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13.06.2018, 16:06

Da die Karte ja als mit wichtigen Vordiagnosen beschreibbar geplant war, dürfte das Aktualisieren im Grunde nicht schwerer sein als bei einem USB Stick. Zumal man diese Meinung ja eher nicht täglich ändern wird.
Land zwischen den Meeren,
vor dem sich sogar die Bäume verneigen,
du bist der wahre Grund,
warum Kompassnadeln nach Norden zeigen!

helpB1

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14.06.2018, 23:49

Das gleiche Ziel hat zurzeit auch in der Schweiz eine Volksinitiative, womit in der Bundesverfassung folgender Artikel ergänzt werden soll:

Zitat

Art. 119a Abs. 4
4 Die Spende von Organen, Geweben und Zellen einer verstorbenen Person zum Zweck der Transplantation beruht auf dem Grundsatz der vermuteten Zustimmung, es sei denn, die betreffende Person hat zu Lebzeiten ihre Ablehnung geäussert.


https://www.swisstransplant.org/de/organ…olksinitiative/