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Manne

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23.08.2018, 18:12

ver.di ba wü äussert sich in einem Gastkommentar bei Barmer zu den geplanten Reformen im RD Ba Wü

https://www.barmer.de/presse/bundeslaend…g-ver-di-159526


Auszug Zitat: "...Von Martin Gross, ver.di-Landesbezirksleiter
Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt das Vorhaben, den Rettungsdienst in Baden-Württemberg qualitativ zu verbessern. Ein Reformkonzept für den Rettungsdienst allein ist aber wenig zielführend. Hier muss die Vernetzung und Konzeption im Rahmen einer ganzheitlichen Notfallversorgung in den Blick genommen werden....
....Bei einer Strukturveränderung dürfen wir die im Rettungsdienst tätigen Menschen nicht vergessen. Wir müssen uns fragen, welche Qualifikation das zukünftige Personal braucht. Und wir benötigen ein einheitliches Konzept für die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Rettungsdienst. Wir müssen uns fragen, wie wir attraktive Arbeitsbedingungen schaffen können, damit die Mitarbeiter im Rettungswesen ihren Beruf bis zur Rente ausüben können. Der aktuelle Personalmangel hat bisher keinen Eingang in die aktuelle politische Debatte gefunden. Das zeigt auch die Ausbildung zum Notfallsanitäter, die noch immer nicht in die Alltagspraxis der Notfallrettung integriert ist. In der Ausbildung werden Kompetenzen vermittelt, die Leben retten könnten – aber leider nur in der Theorie. Denn in der Praxis dürfen sie nicht angewendet werden, das verbietet das Gesetz. Bei der Klärung dieses Widerspruchs lässt sich das baden-württembergische Innenministerium viel Zeit, und so bewegen sich die Notfallsanitäter bei ihrer Berufsausübung in einer rechtlichen Grauzone..."
"...Was Sie brauchen haben Sie und was Sie nicht haben brauchen Sie auch nicht.."

maxx

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23.08.2018, 20:29

Dafür braucht es also verdi...um ungefähr als vorletzter einen Teil der Probleme in einem Gastbeitrag zu erkennen...

Respekt.
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Manne

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25.08.2018, 14:03

Dafür braucht es also verdi...um ungefähr als vorletzter einen Teil der Probleme in einem Gastbeitrag zu erkennen...

Respekt.

Wieso wer hat sie früher erkannt und auch so in BaWü formuliert. Der Gastbeitrag ist vom 09.07.2018. Die jüngsten Stellungnahmen von Mitte August.
Vertreter der Landesfachkommission RD von ver.di treffen sich 2-3 mal im Jahr in BaWü mit Vertretern des Innenministerium. Aber das IM ist nicht gleich die Landesregierung. Wen man bei den Verantwortlichen im IM Verständnis für die Problematiken erhält kann das dann auf Ministerebene und Parlamentsebene schon wieder ganz anders aussehen. Und natürlich ist es Aufgabe der Gewerkschaft mögliche negative Auswirkungen auf die Arbeitnehmer bei anstehenden Strukturveränderungen/ Reformen im RD hinzuweisen und diesen ggf. entgegen zu wirken.
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25.08.2018, 16:10

Das meiste von dem, was in diesem Beitrag gefordert wird, wurde doch schon vor 10 Jahren auf jeder Wache beim Frühstück diskutiert... Außer vielleicht dort, wo man bereitwillig und mit verbundenen Augen die Selbstgefälligkeits-Suppe der HiOrgs in sich gelöffelt hat.
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

Johannes D.

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25.08.2018, 16:24

Das meiste von dem, was in diesem Beitrag gefordert wird, wurde doch schon vor 10 Jahren auf jeder Wache beim Frühstück diskutiert... Außer vielleicht dort, wo man bereitwillig und mit verbundenen Augen die Selbstgefälligkeits-Suppe der HiOrgs in sich gelöffelt hat.


Nur hilft es am Frühstückstisch der Wache niemandem weiter.
Land zwischen den Meeren,
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warum Kompassnadeln nach Norden zeigen!

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25.08.2018, 16:29



Nur hilft es am Frühstückstisch der Wache niemandem weiter.
Sehr richtig. Genau das meinte ich.


Es wäre deshalb Aufgabe einer Gewerkschaft, das Ohr aufch gelegentlich beim Frühstück zu haben.
Es spricht ja nicht für diesen Laden, dass denen das alles heute erst auffällt, obwohl die Belegschaften diese Themen schon sehr lange Diskutieren ...
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Johannes D.

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25.08.2018, 16:32

Da machst du es dir ein bisschen zu leicht. Obwohl ich die verdi ja nun bekanntlich wirklich gar nicht leiden kann, ist es im Zweifel schon der Job der Mitglieder ihre Interessen einzubringen, nicht der Job der Gewerkschaft, diese zu erraten.
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Manne (25.08.2018)

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25.08.2018, 22:46

Das meiste von dem, was in diesem Beitrag gefordert wird, wurde doch schon vor 10 Jahren auf jeder Wache beim Frühstück diskutiert... Außer vielleicht dort, wo man bereitwillig und mit verbundenen Augen die Selbstgefälligkeits-Suppe der HiOrgs in sich gelöffelt hat.

Da die Gewerkschaft ja zu aller erst aus den Mitgliedern der jeweiligen Arbeitnehmerschaft besteht(unter Einbeziehung einiger hauptberuflichen Gewerkschaftsfunktionäre) darfst du dich getrost auch an die eigene Nase fassen. :acute:
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