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Flysani

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18.12.2018, 10:14

Falck zieht sich aus der Schweiz komplett zurück


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Maverick83 (18.12.2018)

Maverick83

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18.12.2018, 17:53

Es scheint, dass die Investitionen mittlerweile auf ihren Return geprüft werden und wenn es nicht stimmt wird der Kurs korrigiert.

Monschi

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18.12.2018, 18:09

Bedeutet für Nicht-BWLer? :-)

Eddy

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18.12.2018, 18:16

Dass das Engagement im RD für Falck ein Geschäft darstellt und dass es damit Gewinn abzuwerfen hat. Wenn es das nicht tut, lässt man es bleiben.

Das sagt so zwar keiner, denken konnte es sich aber eigentlich jeder.

Eddy

Taubenzüchter

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18.12.2018, 23:26

Falck hat sich seine Kriegskasse durch seine ehemalige Monopolstellung in DK gut gefüllt (gehabt).
Nach deren Expansionskurs haben sie im Mutterland große Anteile des Kuchens verloren, dort hat man gemerkt, dass das Quasi-Monopol ausgenutzt wurde.
So langsam scheint aber auch bei Falck das Festgeldkonto zu schrumpfen und man muss mit spitzerem Bleistift rechnen.

Dorsk

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18.12.2018, 23:51

Man hat zumindest den Eindruck, dass es tendenziell aus dem reinen Krankentransport an manchen Standorten wieder rausgeht:

Mönchengladbach, Oberhausen, Münster, jetzt die Schweiz.

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helpB1

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18.12.2018, 23:53

Wobei hier auch der RD (Rettungsdienst Käch) verlassen wurde.

Weltreisender

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19.12.2018, 04:21

Wobei hier auch der RD (Rettungsdienst Käch) verlassen wurde.


Den dann Mopi wie beschrieben übernehmen wird.

Hier in der Region glänzt Falk übrigens auch nicht.
Sie kaufen Firmen mit sehr zweifelhaften Ruf auf und gehen dann mit Dumping-Angeboten in die Ausschreibungen.
Dem Personal wird dann im 2 Jahres Turnus das Gehalt gekürzt (!!!). Der Personaldurchsatz ist gigantisch.

Schade, weil ja grade Falck früher in seinem Kernland weithin bekannt war als exzellenter Arbeitgeber für seine Mitarbeiter.


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Flexer

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19.12.2018, 05:41

Wobei hier auch der RD (Rettungsdienst Käch) verlassen wurde.



Das ist so nicht richtig, laut meiner Quelle, eher genau das Gegenteil.

Maverick83

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19.12.2018, 07:50

Das Gegenteil wovon?

Hanswurst

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19.12.2018, 16:20

Man hat in letzter Zeit immer öfter Klingeln hören, das Falck seine strategische Ausrichtung in der BRD verlagert. Falck will sich wohl aus RD und KTP, da wirtschaftlich auf Grund der deutschen Strukturen (keine Gewinnerzielung etc.) uninteressant, mittelfristig wieder weitgehend zurückziehen. Sie wollen wohl ihr Engagement im Bereich Industrie-Brandschutz und Ausbildung (ehm. Risc) sowie Offshore Dienstleistungen der Gefahrenabwehr ausbauen. Und ja in DK läuft es auch nicht so doll, vor nicht all zu langer Zeit gab es einen sehr interessanten dänischen TV Beitrag zur finanziellen Schieflage.

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dens (19.12.2018)

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19.12.2018, 23:33

Einfach nur so zur Info.

Das hiesige FALCK-Personal, auch die ExPats, werden über solche Entwicklungen wie grade in der Schweiz ihrer Firma NICHT informiert.
Die Jungs waren ganz überrascht, als ich es ihnen erzählt habe.

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Weltreisender

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19.12.2018, 23:36

Man hat in letzter Zeit immer öfter Klingeln hören, das Falck seine strategische Ausrichtung in der BRD verlagert. Falck will sich wohl aus RD und KTP, da wirtschaftlich auf Grund der deutschen Strukturen (keine Gewinnerzielung etc.) uninteressant, mittelfristig wieder weitgehend zurückziehen


„Überraschung“ :pleasantry:
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bodo#3

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20.12.2018, 08:39

Das hiesige FALCK-Personal, auch die ExPats, werden über solche Entwicklungen wie grade in der Schweiz ihrer Firma NICHT informiert.
Die Jungs waren ganz überrascht, als ich es ihnen erzählt habe.

Falck Schweiz, Falck Dänemark, Falck Deutschland haben zwar das gleiche Logo und - möglicherweise - auch die gleichen Gesellschafter, aber das sind formal unterschiedliche Unternehmen.

Thimi

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20.12.2018, 09:25


Schade, weil ja grade Falck früher in seinem Kernland weithin bekannt war als exzellenter Arbeitgeber für seine Mitarbeiter.

Ja, das war mal so. Es ist auch nur darauf zurückzuführen, dass das "Falck-Volk" vor 2015 nichts anderes kannte und aufgrund der Monopolstellung auch keinen anderen Arbeitgeber im Rettungsdienst wählen konnte. Frag die Leute heute mal - es sieht ganz anders aus. Viele verlassen Falck um sich in den Dienst der Regionen zu stellen, da das Arbeiten hier wesentlich entspannter ist und nichts mit einer Militärdiktatur zu tun hat, wie sie Falck an den Tag legt. 2015 hatte BIOS Probleme, Personal zu finden - nach der Übernahme der Region können wir uns vor Bewerbern von Falck nicht retten. Ein neuer Kollege von mir nimmt sogar 2h Fahrzeit pro Strecke in Kauf, um von Falck wegzukommen.

In Dänemark verschwindet Falck mehr und mehr - aber nicht aufgrund eigener Entscheidung. 2015 verloren sie den Bereich der Region Syddanmark an Bios, vor kurzem hat die Region Midt alle akutbiler (besetzt mit Paramediciner) und alle akutlægebiler (NEF) in den Dienst der Region gestellt, ambulancer (RTW's) sollen im Laufe des Jahres 2019 folgen. In anderen Regionen sieht es ähnlich aus, auch im Bereich des Brandschutzes und der techn. Hilfeleistung.

dens

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20.12.2018, 10:12

Machden die Dänen da quasi Rekommunalisierung? ;-)

Thimi

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20.12.2018, 19:16

Nicht "Re-", aber ja, es nehmen immer mehr Regionen in die eigene Hand.

Falck hat einfach im Umgang mit BIOS den Bogen überspitzt. Es liefen viele Untersuchungen, seitens der Regionen als auch anderer Behörden. Im Rahmen dieser kam heraus, dass Falck seine Monopolstellung mißbraucht hat, um BIOS und bereits Jahre zuvor Samarit zu schädigen und aus dem Markt zu drängen sowie viele weitere Dinge. Es würde hier den Rahmen sprengen, es näher auszuführen. Man geht davon aus, dass Falck in 10 Jahren in dänischen Rettungsdienst keine Rolle mehr spielt und lediglich sporadisch vertreten sein wird.

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dens (20.12.2018), Weltreisender (21.12.2018)

SaHa

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25.12.2018, 02:08

Falck hat innerhalb weniger Wochen sein ganzes Offshore Engagement beendet und alles zum Verkauf angeboten. 650Miokr Verlust in einem Jahr war wohl doch zu viel. Trotz Vertragsstrafen ist man lieber den Weg gegangen. Einige Firmen mussten kurzfristig ihre Offshoreprojekte runterfahren weil die Mitarbeiter nicht ausgebildet werden konnten

Auch in D läuft es nicht gut. Fast 80Mio Verlust in 2019 und Rückzug aus mehreren Städten. Der dänische Geschäftsführer soll sowas wie ein Warnschuss sein. Aber hat wohl nicht geholfen.
Promedica versucht im Moment alles um sich wieder abzuspalten. Da werden Leute aus der Führungsebene NRW nach SH geschickt um sie wieder einzuordnen. Selbst der Rest der GARD-Geschäftsführung in Hamburg hat Angst, dass wenn Falck sich vom deutschen Markt zurück zieht, nix mehr von ihnen übrig bleibt. Deshalb haben sie lange darum gekämpft das die 8 RTWs in HH unter GARD fahren.

Als Frist wird 2020 genannt. Aber ich glaube Falck wird sich schon eher zurück ziehen. In DK rumort es gewaltig. Die Verluste da und die leeren Kriegskassen lassen die Anleger gerade zweifeln ob es die Marke Falck noch in 10Jahren geben wird. Dann wird aber der eine oder andere sehr prominente Falck-Mitarbeiter aus NRW sehr weinen. Der Spruch "wenn du nicht 120% für Falck bist, dann bist du gegen Falck" wird dann wohl nicht mehr ziehen.

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dens (25.12.2018)

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25.12.2018, 07:40

Zumindest würde es dann an den Gerichten ruhiger werden ... :D

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Alrik

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25.12.2018, 08:52

Was läuft da denn auf?
So if you wanna change the world,
start up by makin' your bed.