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Sebastian Kraatz

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05.04.2019, 13:45

Fahrt in Klinik fast verweigert: Verletzten wurde geraten, ein Taxi zu nehmen

Und das sind dann die unangenehmen Konsequenzen der Vollkaskomentalität. Und viele Kollegen können es eben aus diversen Gründen nicht aushalten, einen Anrufer auch mal nicht zu transportieren, auch bei Klageandrohung nicht.

Zitat

Der Mann rief daraufhin seinen Vater an, der ein weiteres Rettungsfahrzeug anforderte. Das kam auch. Aber, wie der junge Mann in einem Schreiben an den Rettungsdienst, das dieser Zeitung vorliegt, sagte, zeigte sich „die Besatzung des RTW unfreundlich und zeigte kein Interesse daran, mich einer ärztlichen Versorgung zuzuführen“. Sie „drohte damit, dass ich 750 Euro zahlen müsse, wenn mich der RTW ins Krankenhaus fahren würde“.Am Ende wurde der Mann dennoch in die Klinik gebracht. Dort habe er vier Stunden gewartet und sei weder angeschaut noch behandelt worden, wie er sagt.


frankfurter neue presse

fakl

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08.04.2019, 09:21

Der Sachverhalt des Patienten laut Artikel:
- Faustschlag --> Sturz mit Hinterkopf auf eine Dartmaschine --> Benommenheit, Erinnerungslücken, Hämatom und Platzwunde

Das kann durchaus außerhalb abgebrühter Großstädte mit sozialen Brennpunkten zu einer Commotio-Überwachung führen.
Laut Leitlinie sind die Erinnerungslücken eine Indikation für eine Krankenhauseinweisung.


Fachlich kann ich daher deiner Aussage absolut nicht zustimmen.
"Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind." Albert Camus

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3

08.04.2019, 12:19



Laut Leitlinie sind die Erinnerungslücken eine Indikation für eine Krankenhauseinweisung.



Die Frage ist ja nur, wie der Patient in die Klinik kommt. Taxi, KTW, RTW?
ceterum censeo lopodunum esse delendum.

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Alrik

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08.04.2019, 12:25

Diesen Patienten hätte ich höchstwahrscheinlich mitgenommen,wobei man jetzt hier natürlich nicht weiß, wie er die Situation vor Ort verkauft hat (evtl. schon ein bisschen beschwipst und dementsprechend "cool").
Den Verweis auf andere Transportmittel halte ich dennoch nicht für grundsätzlich abwegig.
So if you wanna change the world,
start up by makin' your bed.

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Blutverlust (09.04.2019)

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08.04.2019, 13:27

Ach wie schön ist Panama die Niederlande...

fakl

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08.04.2019, 13:43

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08.04.2019, 15:57

Ach wie schön ist Panama die Niederlande...
weil die Patienten vor Ort sichten/versorgen und dann dürfen diese sich eine Taxi bestellen?

Johannes D.

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8

08.04.2019, 16:10

Der Sachverhalt des Patienten laut Artikel:
- Faustschlag --> Sturz mit Hinterkopf auf eine Dartmaschine --> Benommenheit, Erinnerungslücken, Hämatom und Platzwunde

Das kann durchaus außerhalb abgebrühter Großstädte mit sozialen Brennpunkten zu einer Commotio-Überwachung führen.
Laut Leitlinie sind die Erinnerungslücken eine Indikation für eine Krankenhauseinweisung.


Fachlich kann ich daher deiner Aussage absolut nicht zustimmen.


Es ist schon etwas mutig, eine solche Diagnose auf Basis der Schilderung dieser Zeitung zu stellen. Das ist ja explizit nur die Darstellung des verprellten Helden, der sich ungerecht behandelt fühlt und jetzt wegen dem bösen medizinischen Personal in die nächste Kneipenschlägerei nicht mehr als reiner Schlichter eingreifen kann, weil sich Zivilcourage nicht lohnt, wenn nicht alle niederknien. Faktisch festzuhalten ist, dass unabhängig voneinander zwei RTW Besatzungen, die Triage eines Krankenhauses und zumindest mutmaßlich ein Arzt (die Darstellungen letzterer Punkte scheinen ja strittig). Da halte ich es für wahrscheinlicher, dass der im Ego verletzte Held im Nachhinein vielleicht 2-50 Dinge hinzugedichtet hat.
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dens

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08.04.2019, 16:22

Alleine so ein vor Mimimi triefender Artikel in der Zeitung statt einer Klärung nur mit dem beteiligten Parteien sagt genügend aus...

fakl

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08.04.2019, 16:44

Da halte ich es für wahrscheinlicher, dass der im Ego verletzte Held im Nachhinein vielleicht 2-50 Dinge hinzugedichtet hat.


Kurze Frage:
Du beurteilst den Sachverhalt aber nicht gerade aus der Zeitung heraus?

Oder handelt es sich deiner Meinung nach um "Fake-News"?

Davon einmal abgesehen, steht die Validität der Aussage des Betroffenen fernab der Diskussion, da sie überhaupt nicht Gegenstand der Selbigen ist.

Ein Bürger beschwert sich über die Presse.
Sollte der Sachverhalt der Wahrheit entsprechen, dann halte ich das Vorgehen fachlich für fragwürdig.
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08.04.2019, 16:45

Alleine so ein vor Mimimi triefender Artikel in der Zeitung statt einer Klärung nur mit dem beteiligten Parteien sagt genügend aus...


Manchmal kann es sein, dass man bei den beteiligten Parteien auf taube Ohren stößt...
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Johannes D.

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08.04.2019, 17:10

Kurze Frage:
Du beurteilst den Sachverhalt aber nicht gerade aus der Zeitung heraus?


Der entscheidende Unterschied ist, auf was man sich bezieht. Auf die Aussage des "Betroffenen" Zivilcourage lohne sich nicht mehr und er werde es sich das nächste mal sehr genau überlegen, ob er das Risiko auf sich nehme, kann man Bezug nehmen. Denn diese stammt von ihm selbst und ist damit unzweifelhaft. Die Kritik an der Wartezeit äußert er ebenfalls selbst und die betroffene Klinik beantwortet sie auch. Auch die Anwesenheit von zwei RTW Besatzungen, ist soweit unstrittig. Auf die Strittigkeit von Triagierung und eines stattgehabten Arztkontaktes habe ich hingewiesen. Das ist schon ein etwas kritischer Auseinandergesetzt als das was du da getan hast. Du hast die Symptomschilderung des Betroffenen einfach als objektiv gesetzt und mehr oder minder festgestellt, dass vier medizinische Instanzen unabhängig voneinander in abgebrühter Großstadtmanier versagt haben. Das ist möglich, aber eher unwahrscheinlicher, als dass es eine sehr subjektive Schilderung mit etwaiger Übertreibung ist, weil sich ein Betrunkener, der in eine Kneipenschlägerei geraten ist, nicht ausreichend als Held gelobpreist gefühlt hat.
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08.04.2019, 17:17

Manchmal kann es sein, dass man bei den beteiligten Parteien auf taube Ohren stößt...


Dann ist aber der nächste Schritt eine Hackordnungsebene höher oder staatliche Kontrollorgane...
Die Presse ist nie ein guter Ansprechpartner wenn es um schlechte Nachrichten geht, das endet so oft in Schlammschlachten. (Oder kennt ihr Artikel mit Beschwerden in denen beide Seite reflektiert und faktenreich beleuchtet wurden?)

Jörg Holzmann

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08.04.2019, 17:24

Unkritisch glauben, was in der Zeitung steht, darf man nur, wenn ein „Sanitäter angegriffen“ wurde. Oder ein Feuerwehrmann.

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08.04.2019, 17:28

Äh, nö?!

Das vertrauenswürdigste in einer Zeitung sind nur die Lottozahlen, die Todesanzeigen und die Sportergebnisse...

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08.04.2019, 19:54

Äh, nö?!

Das vertrauenswürdigste in einer Zeitung sind nur die Lottozahlen, die Todesanzeigen und die Sportergebnisse...




Das wollte ich auch nicht glauben. Ich hoffe immer noch, dass es Fake News sind. Es wäre furchtbar, wenn die Bayern schon wieder Meister werden. Jeder andere gerne...

Sebastian Kraatz

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09.04.2019, 19:32

Nur mal kurz eingeschoben, da ich aktuell unterwegs bin und nicht täglich durch das Forum lesen kann etwas verspätet: In meinem Eingangspost bezog sich der Teil des Nichtaushaltens eher grundsätzlich auf diverse Einsätze, nicht auf den konkret vorliegenden Fall. Das mag ich aus der Ferne ebenfalls nicht beurteilen, wollte dennoch dieses Beispiel wählen, um dazu allgemein Stellung zu beziehen.

Daniel21

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18

11.04.2019, 19:33

Genau solche Beschwerden sind der Grund, dass viele Kollegen die Mentalität "Nehmen sie auf diesem Stuhl Platz, wo möchten sie hin?" angenommen haben, weil man damit zwar völlig sinnlose Transporte durchführt aber auf wenig Widerstand trifft. Ob der Arzt im Endeffekt einen Trapo ausstellt (Tut er in der Regel eh, weil es ihm bei voller Notaufnahme auch sch....egal ist...) kann einem im Endeffekt egal sein.

Ich teile die Einschätzung von Johannes.

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12.04.2019, 11:32

weil man damit zwar völlig sinnlose Transporte durchführt aber auf wenig Widerstand trifft.


Wer entscheidet denn über den Sinn und Unsinn eines Transporter?
Ich stelle mir bei manchen Operationen oft die Frage: Was soll der Unsinn? Dennoch mache ich eine Narkose, weil die Operation formal indiziert ist.

Die andere Frage stellt sich nur:
Wenn ich selbst an dem Sinn meiner Tätigkeit zweifle, liegt das Problem dann vielleicht bei mir selbst?

Sind wir nicht schlussendlich im Gesundheitssystem alle irgendwie Dienstleister?
Macht uns diese Vorstellung Angst? Wollten wir das eventuell nie sein?
Unantastbare Helden und nicht einfach nur Dienstleister...

Für mich ist es so, dass ich mir genau im klaren darüber bin, womit ich mein Geld verdiene und wie unser Gesundheitssystem funktioniert.
Meist, wenn ich nicht gerade überarbeitet bin, akzeptiere ich das auch so. :-)
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12.04.2019, 13:32

Es ist die Frage, wo man Dinge einfach so hinnehmen sollte und wo man daran arbeiten muss, dass es besser wird. Oft wird die notwendige Kompetenz genannt, einen Transport verweigern zu können. Wenn es dann andersrum Dienstanweisungen gibt, jemanden mitzunehmen, wenn er das dann will, völlig unabhängig von jeglicher medizinischen Indikation, wäre ich als hauptamtlicher Rettungsdienstler nicht bereit, dass zu akzeptieren und würde entsprechend dagegen vorgehen (BR, Gewerkschaften, etc.) Sowas sind natürlich Prozesse, die dauern und auch nicht immer von Erfolg gekrönt sind.
Jedoch ist es mir zu einfach zu sagen: Das ist halt der Job! Take it or leave it.
“When I was a boy and I would see scary things in the news, my mother would say to me, "Look for the helpers. You will always find people who are helping.”

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