Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen! Rettungsfachpersonal.de ist das informative und aktuelle Forum für Fachpersonal im Rettungsdienst | Das Original!. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • Facebook aktivieren

Dorsk

Ehren-Mitglied

  • »Dorsk« ist männlich
  • »Dorsk« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6 942

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Beruf: Notfallsanitäter

Danksagungen: 767

  • Nachricht senden

1

20.05.2019, 12:52

Welt: "Nordrhein-Westfalen - Telenotarzt soll landesweit eingeführt werden"

*klick*


In diesem Zusammenhang erwähne ich nochmal gerne:

Zitat von »Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU)«

5G ist nicht an jeder Milchkanne notwendig

Monschi

Ehren-Mitglied

  • »Monschi« ist männlich

Beiträge: 2 900

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Beruf: Mädchen für alles

Danksagungen: 875

  • Nachricht senden

2

20.05.2019, 18:28

Auf die Aussage von Frau Karliczek gründet sich meine Hoffnung, dass dieser Kelch lang genug an uns vorüber geht... ;)

VK-Retter

Ehren-Mitglied

Beiträge: 2 358

Qualifikation: Rettungsassistent
Notarzt
Sonstige (notfall-)medizinische Ausbildung

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Beruf: Gas, Wasser, Katecholamine

Danksagungen: 459

  • Nachricht senden

3

21.05.2019, 08:56

5G gibt es aktuell auch nicht, funktioniert trotzdem - wenn auch natürlich auch heute schon mal das ein oder andere Funkloch zum Problem wird. In dem Fall kommt dann halt ein physischer Notarzt. Wäre anders sicherlich schöner, aber naja.. so lange wir in Deuschland Vorreiter von Infrastrukturausbau und Co bleiben wird sicher daran sicherlich nichts ändern. Egal ob mit 5G oder ohne..

schifahrer

Silber-Mitglied

Beiträge: 303

Qualifikation: Rettungssanitäter

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Beruf: Ing.

Danksagungen: 77

  • Nachricht senden

4

21.05.2019, 20:07

Eben. Das TNA-System läuft derzeit mit 3G/4G und durch die Nutzung der drei Netze sind auch die Funklöcher nicht in dem Maß vorhanden wie bei uns und unseren Mobiltelefonen. Wenn doch, fährt man halt ein Stück bzw. - wie VK-Retter schreibt - wird ein NA hinterher geschickt.

needafix

Mitglied

  • »needafix« ist männlich

Beiträge: 8

Qualifikation: Rettungsassistent
Notarzt

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Danksagungen: 27

  • Nachricht senden

5

28.05.2019, 22:14

Das System läuft generell mit jedem Netz und jeder Netzwerktechnologie, die vor Ort verfügbar ist. Aktuell also 2G/3G/4G von Telekom, Vodafone und/oder Telefónica. Sobald 5G Relevanz erlangen sollte, wird dieses Technologie natürlich migriert, jedoch wird das keinen großen Vorteil bringen. Was man braucht, ist Reichweite und Fläche, Bandbreite ist eher untergeordnet, dementsprechend sollte man weiter auf den 4G Ausbau setzen. Das System funktioniert auch mit einem gutem 2G/3G Empfang.

Blasco

Silber-Mitglied

  • »Blasco« ist männlich

Beiträge: 465

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)
Rettungssanitäter/-in Niveau HF (Schweiz)

Wohnort: Schweiz

Beruf: RD

Danksagungen: 54

  • Nachricht senden

6

28.05.2019, 23:25

Kann man den schon ungefähr abschätzen was für Kosten bei einer Flächendeckenden Einführung eines solchen Systems entstehen ? Es muss ja eine entsprechende Infrastruktur in den Fahrzeugen verbaut werden etc. Und für welche Indikationen wird der Telenotarzt alarmiert oder erfolgt das nur auf Aufgebot durch den RD?
Musst du Erbrechen oder auf´s Klo, wähle 19 und dreimal die Zwo !

krumel

Ehren-Mitglied

  • »krumel« ist männlich

Beiträge: 1 642

Qualifikation: EMT / Paramedic (USA/GB/Other)

Wohnort: Baden-Württemberg

Beruf: Anwendungsspezialist

Danksagungen: 697

  • Nachricht senden

7

29.05.2019, 10:25

Vor Jahren wurden mal 70-80k pro RTW kolportiert, aber bei einer derart großen Serie dürften die Preise natürlich sinken.

dens

Ehren-Mitglied

  • »dens« ist männlich

Beiträge: 2 272

Qualifikation: Rettungssanitäter

Wohnort: Bayern

Beruf: stud. ing.

Danksagungen: 566

  • Nachricht senden

8

29.05.2019, 10:47

Vom bayerischen TNA-System (das ja neuer ist) hat man vor kurzem was von 25-35k€ pro RTW inklusive Einbau gehört.
Trotzdem noch ne Stange Geld... Whataboutistisch würde ich sagen, dass man das Geld eher in kraftunterstützte Fahrtragen und Ausbildung investieren sollte, da da der Cost-Return besser ist.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Munin (29.05.2019), Thimi (04.06.2019)

needafix

Mitglied

  • »needafix« ist männlich

Beiträge: 8

Qualifikation: Rettungsassistent
Notarzt

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Danksagungen: 27

  • Nachricht senden

9

04.06.2019, 14:02

Was jetzt neuer ist, sei dahin gestellt. Aber falls der Preis , der bayrische, stimmt, ist das andere System günstiger.
Es ist generell schwierig, eine Aussage bezüglich der Kosten zu machen. Es hängt von einigen Faktoren ab. Wie viele RTWs insgesamt, TNA-Zentrale ja oder nein, Laufzeit ?, zusätzliche Leistungen wie Verlegungsabklärungen etc. …………………... und …………

VK-Retter

Ehren-Mitglied

Beiträge: 2 358

Qualifikation: Rettungsassistent
Notarzt
Sonstige (notfall-)medizinische Ausbildung

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Beruf: Gas, Wasser, Katecholamine

Danksagungen: 459

  • Nachricht senden

10

04.06.2019, 18:26

Vom bayerischen TNA-System (das ja neuer ist) hat man vor kurzem was von 25-35k€ pro RTW inklusive Einbau gehört.
Trotzdem noch ne Stange Geld... Whataboutistisch würde ich sagen, dass man das Geld eher in kraftunterstützte Fahrtragen und Ausbildung investieren sollte, da da der Cost-Return besser ist.

Rechnen tut sich das System (sehr grob ausgedrückt) am ehesten dadurch, dass NEF Einsätze reduziert werden und auch bei steigender Patientenzahl eine Aufstockung der NEFs/NEF-Stunden verhindert wird.
An den RTWs, bzw. dem RFP spart man damit gar nichts wie auch...

Matthias Wenzel

Ehren-Mitglied

  • »Matthias Wenzel« ist männlich

Beiträge: 2 082

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)
Dipl. Rettungssanitäter/-in SRK/HF (Schweiz)
Notfallsanitäter/-in (Österreich)

Wohnort: Schweiz

Beruf: dipl. RS SRK in der Notfallpflege

Danksagungen: 92

  • Nachricht senden

11

04.06.2019, 20:41

Die Rechnung zahlt die Kasse....
Ich habe einen ganz einfachen Geschmack - ich bin stets mit dem Besten zufrieden.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854 - 1900

Ich prüfe jedes Angebot. Es könnte das Angebot meines Lebens sein.
Henry Ford 1863 - 1947

schifahrer

Silber-Mitglied

Beiträge: 303

Qualifikation: Rettungssanitäter

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Beruf: Ing.

Danksagungen: 77

  • Nachricht senden

12

04.06.2019, 20:51

Was jetzt neuer ist, sei dahin gestellt. Aber falls der Preis , der bayrische, stimmt, ist das andere System günstiger.
Es ist generell schwierig, eine Aussage bezüglich der Kosten zu machen. Es hängt von einigen Faktoren ab. Wie viele RTWs insgesamt, TNA-Zentrale ja oder nein, Laufzeit ?, zusätzliche Leistungen wie Verlegungsabklärungen etc. …………………... und …………


Eben, die Bayern wollen ein anderen System als es die Aachener fahren. Und auch die Ausbaustufen des Aachener Systems sind bunt und entsprechend variable im Preis. Eine pauschale Aussage zu den Kosten ist somit nicht zu tätigen.

VK-Retter

Ehren-Mitglied

Beiträge: 2 358

Qualifikation: Rettungsassistent
Notarzt
Sonstige (notfall-)medizinische Ausbildung

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Beruf: Gas, Wasser, Katecholamine

Danksagungen: 459

  • Nachricht senden

13

04.06.2019, 21:46

Die Rechnung zahlt die Kasse....

Das ist korrekt. Zeigt gleichzeitig aber auch, dass sich das System rechnet. Sonst wäre es ganz sicher nie aus der Probephase und Drittmittelfinanzierung hinaus gekommen und in die Regelfinanzierung übernommen worden. Aber du/ihr könnt ja trotzdem gerne weiter stänkern...

Monschi

Ehren-Mitglied

  • »Monschi« ist männlich

Beiträge: 2 900

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Beruf: Mädchen für alles

Danksagungen: 875

  • Nachricht senden

14

05.06.2019, 15:32

Am billigsten wäre wenn der NFS entsprechende Kompetenzen/Freigaben bekäme...

Genau das ist meine große Befürchtung, dass diese Sache schlichtweg zu einer "Besitzstandwahrung" der Ärzteschaft wird. Wenn ich weiterhin für jeden Quark einen (Tele-)Notarzt konsultieren muss hätte es den NFS schlichtweg nicht gebraucht. Es mag persönliche Arroganz sein, ja aber wenn man weiterhin für die Gabe von Ebrantil eine ärztliche Weisung braucht führt man das Konzept mMn irgendwo ad absurdum. Und ausgerechnet meinem Bundesland traue ich in dieser Hinsicht wenig Mut und Offenheit zu, dazu hatte selbst ich mit den entsprechenden Leuten im Ministerium schon genug zu tun um zu wissen, dass die - nennen wir es mal: in erster Linie bürokratisch denken.
Klar, die Einführung des Systems ist mit Aachen ja auch in NRW gestartet und die Auswertungen bescheinigen dem System ja einen positiven Nutzen (Im Vergleich zu was eigentlich? Und für wen eigentlich? Für den Patienten? Denn um den geht es ja letztendlich...) daher ist der Gedanke es hier landesweit einzuführen durchaus schlüssig. Aber die Kostenersparnis halte ich doch für nicht unerheblich konstruiert. Wo sind denn in den letzten Jahren neue NEF installiert worden? Und wenn ich die in den Vergleich mit den neu installierten RTW setze sehe ich da doch eher eine massive Problematik auf Seiten der Transportfahrzeuge. Wäre es im Rahmen der Kostenersparnis nicht schlauer diese Ebene kritischer zu durchleuchten?

Ich hatte das Vergnügen mit mehreren Leuten auf Seiten der nicht-akademischen Zunft darüber zu reden, die das System haben und auch nutzen. Einheitlich wurde die fehlende Man-Power bspw. zum Tragen vom Patienten bemängelt, das "System Telenotarzt" aber doch positiv bewertet. Etwa jeder fünfte NA-Einsatz konnte so abgearbeitet werden, waren deren Schätzungen.
Begrüßen würde ich so ein System unbedingt und absolut, wenn es - wie mir in meinen Gesprächen bestätigt worden ist - eine Art Beratungsstelle ist, wo ich mit Hilfe, Hintergründe, zusätzliche Meinungen, andere Gedanken, etc. holen kann und damit auch vereinzelt und ausgewählt gewisse Freigaben für Medikamente, weil sie eben sehr speziell sind (Antiarrhythmika fallen mir da bspw. spontan ein) oder wo es rechtlich gesehen nicht anders geht (Stichwort: BTM). Dann macht es Sinn und dann von Herzen gerne. Aber das traue ich meinem Bundesland leider nicht zu. Erst recht nicht wenn es darum geht hier landesweite Vorgaben festzulegen wann und wie der Telenotarzt genutzt werden soll. Ich erwarte da leider eher einen regionalen Flickenteppich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Monschi« (05.06.2019, 15:38)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Blutverlust (05.06.2019)

fakl

Ehren-Mitglied

Beiträge: 3 237

Qualifikation: Rettungssanitäter
Arzt
Notarzt

Wohnort: Bayern

Danksagungen: 1655

  • Nachricht senden

15

05.06.2019, 16:18

Ich hatte das Vergnügen mit mehreren Leuten auf Seiten der nicht-akademischen Zunft darüber zu reden, die das System haben und auch nutzen. Einheitlich wurde die fehlende Man-Power bspw. zum Tragen vom Patienten bemängelt, das "System Telenotarzt" aber doch positiv bewertet. Etwa jeder fünfte NA-Einsatz konnte so abgearbeitet werden, waren deren Schätzungen.
Begrüßen würde ich so ein System unbedingt und absolut, wenn es - wie mir in meinen Gesprächen bestätigt worden ist - eine Art Beratungsstelle ist, wo ich mit Hilfe, Hintergründe, zusätzliche Meinungen, andere Gedanken, etc. holen kann und damit auch vereinzelt und ausgewählt gewisse Freigaben für Medikamente, weil sie eben sehr speziell sind (Antiarrhythmika fallen mir da bspw. spontan ein) oder wo es rechtlich gesehen nicht anders geht (Stichwort: BTM). Dann macht es Sinn und dann von Herzen gerne. Aber das traue ich meinem Bundesland leider nicht zu. Erst recht nicht wenn es darum geht hier landesweite Vorgaben festzulegen wann und wie der Telenotarzt genutzt werden soll. Ich erwarte da leider eher einen regionalen Flickenteppich.


Ich hätte jetzt mal behauptet, dass man 80% der NA Einsätze mit dem Telenotarzt absolvieren könnte... und das "Tolle" wäre, dass man den dann z.B. in Bayern als Person vielleicht nur 10 (?) mal braucht. Das spart enorm Personalkosten.

Die Frage ist, wie man das System nutzt. Sinnvoll wäre eine verpflichtende Supervision/Beratung im Einsatz. Unsinnig wäre meines Erachtens eine permanente 1:1 Betreuung.
"Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind." Albert Camus

Matthias Wenzel

Ehren-Mitglied

  • »Matthias Wenzel« ist männlich

Beiträge: 2 082

Qualifikation: Notfallsanitäter (Deutschland)
Dipl. Rettungssanitäter/-in SRK/HF (Schweiz)
Notfallsanitäter/-in (Österreich)

Wohnort: Schweiz

Beruf: dipl. RS SRK in der Notfallpflege

Danksagungen: 92

  • Nachricht senden

16

05.06.2019, 21:57

Hätte der TNA auch dabei geholfen?
Bitte ggf separieren
Stadt Herne zählt 50.000 Euro im Vergleich

https://www.waz.de/staedte/herne-wanne-e…d225953713.html
Ich habe einen ganz einfachen Geschmack - ich bin stets mit dem Besten zufrieden.
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854 - 1900

Ich prüfe jedes Angebot. Es könnte das Angebot meines Lebens sein.
Henry Ford 1863 - 1947