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raphael-wiesbaden

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13.09.2019, 15:44

Wenn Notfallsanitäter in Hessen fehlen

Bericht der Frankfurter Rundschau (FR) über Engpässe im hess. Rettungsdienst


https://www.fr.de/rhein-main/wenn-notfal…fehlen-12998053
raphael-wiesbaden

Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

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Iceman™ (14.09.2019)

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14.09.2019, 13:41

Hallo @Raphael :hi: ,
der Link läuft bei mir leider ins Leere. Hier nochmal der Bericht von der Frankfurter Rundschau.


>>> Wenn Notfallsanitäter in Hessen fehlen <<<


Super Vielen Dank für die Information.
Iceman™ :hi:

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raphael-wiesbaden (14.09.2019)

olleHoop

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14.09.2019, 13:44

Viele der benannten Städte und Kreise fahren ein MZF-System, was im Wesentlichen ursächlich für die Probleme ist. Aber da will man ja nicht ran

_BC_

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14.09.2019, 17:02

Auch ich arbeite aktuell in Hessen und in einem MZF System, in letzterem erkenne ich zumindest bei uns nicht das Hauptproblem. Aktuell machen uns die steigenden Einsatzzahlen durch "Bagatelle" und die steigende Einsatzdauer (durch z.B. Klinikschließungen bzw. -abmeldungen & die Spezialisierungen) weitaus mehr zu schaffen. Die Stilllegung bzw. Minderbesetzung von Fahrzeugen konnte bei uns durch einen sehr guten Zusammenhalt bislang verhindert werden, was ich absolut beachtlich finde.

Als Hauptproblem erkenne ich bei uns wie oben schon geschrieben weniger unser MZF-System,viel problematischer erachte ich die steigende Dauer der Einsätzen. Zum großen Teil dauern die Einsätze immer länger, da man bei Bagatellen ewig lang telefonieren muss bis evt. mal ein Arzt vorbei schaut und eben weil sich die "kleinen" Notaufnahmen in unserem Beritt gerade am Abend und We gerne mal vor Aufgaben drücken (z.B. Katheterwechsel/-wiedereinlage oder Augenspülung). Ein KTW in den Abend bzw. Nachtstunden würde auch bei uns für eine Entlastung sorgen, aber eben nur eine kleine und kaum relevante.
Wünschenswerter als ein 24h KTW wäre aus meiner Sicht schon eine Änderung im Bezug auf die Besetzung von Liegemietwagen und deren Verfügbarkeit, das würde die KTW und damit auch die RTW bei uns erheblich entlasten. In einem weiteren Schritt wäre es für mich wünschenswert Arztpraxen und Co. darüber aufzuklären wer was fährt und Kliniken darüber aufzuklären, dass der Rettungsdienst kein besseres Taxi ist und ggf. ein Patient auch mal in der Notaufnahme "übernachtet". Alleine durch diese Änderungen käme es in unserem Bereich zu deutlichen Besserungen, welche allerdings am Personalnotstand nichts bzw. nur wenig ändern würden.
Bezüglich dem Personalnotstand würde ich mir wünschen, dass die Schieflage tatsächlich verstanden wird. Ein Zugeständnis seitens der Arbeitgeber wäre aus meiner Sicht absolut geboten, zumal einiges auch ohne großen finanziellen Aufwand zu erzielen wäre.
Im übrigen mache ich für den Personalnotstand weniger das NotSanG verantwortlich, wie viel mehr die Bequemlichkeit und das altertümliche Vorgehen mancher Arbeitgeber.

Harris NRÜ

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14.09.2019, 17:11

Im übrigen mache ich für den Personalnotstand weniger das NotSanG verantwortlich, wie viel mehr die Bequemlichkeit und das altertümliche Vorgehen mancher Arbeitgeber.
Eben genau das ist das Hauptproblem, was nach jahrelangen schlechten Arbeitsbedingungen zu einer Retterflucht geführt hat.

raphael-wiesbaden

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14.09.2019, 17:45

Mit dem normalen Gehalt im RD ist eine halbwegs vernünftige Whg. im Rhein-Main-Gebiet schwer finanzierbar; sehr viele pendeln.
Auch das trägt nicht gerade dazu bei Mitarbeiter zu halten.
raphael-wiesbaden

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Manne (15.09.2019)

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14.09.2019, 21:58

Das würde ich eben unter Arbeitsbedingungen definieren. Arbeitsweg gehört für mich dazu. Allerdings sind manche Mieten auch für andere Normalo-Facharbeiter nicht mehr bezahlbar. Ich habe mir vor einigen Wochen 4-Zimmer-Wohnungen in Berlin angeschaut, die für gute 100m2 zwischen 1400 und 2000 Euro warm haben wollten. Die merken doch die Einschläge nicht mehr...

raphael-wiesbaden

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14.09.2019, 22:46

Das würde ich eben unter Arbeitsbedingungen definieren. Arbeitsweg gehört für mich dazu. Allerdings sind manche Mieten auch für andere Normalo-Facharbeiter nicht mehr bezahlbar. Ich habe mir vor einigen Wochen 4-Zimmer-Wohnungen in Berlin angeschaut, die für gute 100m2 zwischen 1400 und 2000 Euro warm haben wollten. Die merken doch die Einschläge nicht mehr...


Da stimme ich Dir zu 100% zu.
Es betrifft Menschen in der Pflege, bei den Feuerwehren, bei der Polizei.

Allerdings halte ich das Pendeln für ein zweischneidiges Schwert.
Die Kfz-Kosten plus die verlorene Lebenszeit die tgl. auf der Strasse verplempert wird.
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14.09.2019, 22:55

Zitat

Ich habe mir vor einigen Wochen 4-Zimmer-Wohnungen in Berlin angeschaut, die für gute 100m2 zwischen 1400 und 2000 Euro warm haben wollten. Die merken doch die Einschläge nicht mehr...


100 qm für 1400 EUR warm ist ja nun kein schlechter Preis ...

dens

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14.09.2019, 23:57

Nur, dass man in brauchbaren Mittelstädten nur ein Drittel davon zahlt und 1400€/30d mit 100m² entweder ein absoluter Glücksgriff oder maximaler Griff ins Klo bei der Wohnung sind.

MarkusB

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15.09.2019, 07:15

Zitat

In einem weiteren Schritt wäre es für mich wünschenswert Arztpraxen und Co. darüber aufzuklären wer was fährt und Kliniken darüber aufzuklären, dass der Rettungsdienst kein besseres Taxi ist und ggf. ein Patient auch mal in der Notaufnahme "übernachtet".

Die Kliniken brauchen auch einen Abfluss wenn sie mit Bagatellen per Rettungsdienst aus Heimen ect belegt werden. Mal eben übernachten lassen um einen Transport zu sparen wird weder von den personellen oder räumlichen Ressourcen möglich sein noch von der Vergütung der Kliniken halbwegs Kostendeckend refinanziert.
Abgesehen davon ist es mit Sicherheit auch nicht, was im Sinne des Patienten ist.

Zitat

Ein KTW in den Abend bzw. Nachtstunden würde auch bei uns für eine Entlastung sorgen, aber eben nur eine kleine und kaum relevante.

Warum nicht, der würde doch solche Fahrten übernehmen

Letztendlich entstehen auch Nachts, gerade durch solche Rückverlegungen oder durch Einweisungen des KÄND, disponible Krankentransporte, die aber nicht bis zum nächsten Morgen warten können.
Solange man Strukturen hierfür wie KTW oder MZW nicht etabliert, ist es offenbar gewünscht, dass diese Fahrten vom RTW gemacht werden.

Karsten Wiese

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15.09.2019, 08:08

Notaufnahmen sind keine Bettenführende Station, also gibt es zB auch kein Essen für die Patienten, da kann so eine Nacht ganz schön lang werden (und der morgen erst). Davon abgesehen, wenn der Patient fertig versorgt ist, kann er nach Hause. Und wenn dafür ein Taxi reicht, macht es das Taxi oder je nachdem auch mal ein KTW. Die Bagatellen sind überall ein Problem, die sind ja nichts spezifisches für Hessen.

Harris NRÜ

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13

15.09.2019, 17:11

Zitat

Ich habe mir vor einigen Wochen 4-Zimmer-Wohnungen in Berlin angeschaut, die für gute 100m2 zwischen 1400 und 2000 Euro warm haben wollten. Die merken doch die Einschläge nicht mehr...


100 qm für 1400 EUR warm ist ja nun kein schlechter Preis ...


Ich hoffe doch, dass das Ironie war. Es handelte sich dabei um keine Luxusbude, sondern um eine ganz normale 4-Zimmerwohnung im Wedding. Die Mieten gingen ja teilweise bis 2.000 Euro und mehr hoch. Das kann sich kein normaler Facharbeiter mehr leisten, sondern nur Spitzenverdiener. Da läuft in Deutschland was falsch.

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raphael-wiesbaden (15.09.2019)

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15.09.2019, 17:21

Harris NRÜ:

Da hast Du ja grundsätzlich recht.
Als grün-konservativer Mensch interpretiere ich die Situation in der Wohnungswirtschaft derzeit so: "Eure Armut kotzt uns an".

Es ist Gift für das soziale Klima in -D- und im Ausspielen von Gesellschaftsgruppen ist eine Strömung besonders gut für den Stimmenfang.

Ich stamme us der Zeit, als jedes (!) Krankenhaus Wohnmöglichkeiten für die eigenen Mitarbeiter anbot.
Gemäß des damals noch sehr hohen Anteils von Frauen ohne feste Bindung nannte man das traditionell "Schwesternwohnheim".
Dort kamen auch die Auszubildenden unter.
Mit der Zunahme von Männern (bspw. ZDL) gab es dann auch dafür Lösungen.

Dann kam die Zeit, als diese Unterkünfte aufgrund von Grösse und Komfort sanierungsfällig wurden.
Zeitgleich begann die Aera dringend benötigter zusätzlicher räumlicher Ressourcen; von Bettenstationen bis zu den Funktionsbereichen.
Also wurden die krankenhauseigenen Unterkünfte platt gemacht und somit war das dringend benötigte Baugrundgtück gleich vorhanden.
Alles andere überliess man "dem Markt"...
raphael-wiesbaden

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DaniRA

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15.09.2019, 17:46

Hi!
100 qm für 1400 EUR warm ist ja nun kein schlechter Preis ...

bei welchen Einkommen findest du das "nicht schlecht"?
Grüße Dani
Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Schlimm ist es aber für die anderen...
Genau so ist es übrigens wenn man doof ist...

Alrik

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16

15.09.2019, 18:35

Für solche Summen finanziert man bequem sein Haus.
So if you wanna change the world,
start up by makin' your bed.

M1k3

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15.09.2019, 20:12

Für solche Summen finanziert man bequem sein Haus.
Nicht in Berlin.
:hi:
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15.09.2019, 20:56

Natürlich nicht, auch nicht in München und nicht in Frankfurt.
Schieflage ist das trotzdem.
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_BC_

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15.09.2019, 21:34

Die Kliniken brauchen auch einen Abfluss wenn sie mit Bagatellen per Rettungsdienst aus Heimen ect belegt werden.

Hier kommt dann die gerne wiedergegebene Logik: "Kommt mit dem Rettungsdienst, geht mit dem Rettungsdienst!" zum tragen und das kann / darf es doch nicht sein. Der Rettungsdienst ich doch nicht die Ursache dafür, dass Bagatelle ins Krankenhaus wandern und selbst wenn wäre das noch lange keine Rechtfertigung um den Ball zurück zu spielen!
Auch Krankenhäuser müssen begreifen, dass der Rettungsdienst nichts für die Überflutung mit Bagatellen kann und auch dieser eine eigene Fachdisziplin ist. Entsprechend dieser Tatsache müssen Bagatelle auch mal 3-4 Stunden "geparkt" werden können und eben auch an taxie; Liegemietwagen oder gar die Angehörigen abgegeben werden.
Ebenso wie ein krankenhaus limitierte Ressourcen hat hat diese auch der Rettungsdienst, dementsprechend muss es auch hier mal ein "nein" bzw. "später" geben dürfen und können. Die ständige sofortige Annahme von Krankentransporten oder gar "unqualifizierten Fahrten" führt nur dazu, dass der Rettungsdienst für viele ein bequemes Taxi bleibt.
Warum nicht, der würde doch solche Fahrten übernehmen

Weil der große Teil der bei uns nachts anfallenden Fahrten "RTW Fahrten" sind und der Rest entweder durchaus etwas liegen kann bzw. unqualifiziert gefahren werden kann.

Dorsk

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15.09.2019, 22:00

Zitat

Natürlich nicht, auch nicht in München und nicht in Frankfurt.
Schieflage ist das trotzdem.
Finanzpolitische Folgen der Zinspolitik.

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